Schöne Lippen...

haben eine faszinierende Anziehungskraft. Wer möchte dem widersprechen, wenn er z.B. das nebenstehende, etwas modifizierte Foto von Mauritius betrachtet?

In den ersten Tagen unseres Lebens haben wir doch bereits gelernt, die ‘Stimmung des Tages’ von den Lippen unserer Mutter abzulesen, kleinste Veränderungen der die Form bestimmenden Kurven aufmerksam wahrzunehmen und als wichtigste Signale für unser späteres Leben in unserem Unterbewußtsein zu speichern.

Wen wundert’s deshalb, daß Lippen nicht nur in Smilies eine tragende Rolle spielen sondern z.B. auch als graphische Darstellungsform mehrdimensionaler Daten (vgl.: Flury, B. und Riedwyl, H. (1981). Graphical Representation of Multivariate Data by Means of Asymmetrical Faces. Journal of the American Statistical Association, 76 (376), 757-765. )

Spätestens nach dem Versuch, ‘meiner’ Äthiopierin die dem Vorbild entsprechenden Lippen zu malen, bin ich an allem interessiert, was mich zu diesem Thema schlauer macht. Und  nicht zuletzt an echten schönen Lippen des täglichen Lebens. Denn schon Ludwig Uhland empfand: “Wenn Lippe gern auf Lippe ruht, wir hindern’s nicht, uns dünkt es gut!”


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